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wróć...„Wiedergewonnene Identität. Der 80. Jahrestag der Ankunft polnischer Kinder in Barcelona” – eine Reihe von Treffen

Plakat cyklu wydarzeń 'Odzyskana Tożsamość' przedstawiający uśmiechniętego chłopca na tle archiwalnych notatek, upamiętniający 80. rocznicę przybycia polskich dzieci do Barcelony.

Im Jahre 1946 gelangten dank der Bemühungen der polnischen Diplomatie 125 Kinder nach Barcelona. Hinter dieser Zahl stehen die tragischen Schicksale kleiner Polen, die während des Zweiten Weltkriegs durch die Hölle der Nazi-Germanisierungszentren gingen. Zum 80. Jahrestag dieser Ereignisse lädt das Museum der Polnischen Kinder – Opfer des Totalitarismus zusammen mit dem Instytut Cervantesa in Warschau zu einer Reihe von Treffen ein, die diese außergewöhnliche Geschichte präsentieren.

 

Für Kinder, die zwischen April und Oktober 1946 nach Katalonien kamen, wurde Spanien für ein Jahrzehnt zu einem sicheren Hafen. Unter der Obhut polnischer Mitarbeiter lernten sie die Sprache, besuchten Schulen, ergriffen einen Beruf und erlangten langsam ihre gestohlene Kindheit zurück. Obwohl die meisten von ihnen nach zehn Jahren in die USA gingen, bleibt ihre Geschichte einer der ergreifendsten Beweise für Spaniens Nachkriegssolidarität mit Polen.

 

Kommende Veranstaltung: „Verwischte Spuren der Vergangenheit”

Wir laden Sie zum ersten Treffen der Reihe ein, die sich auf Mechanismen der Aberkennung der Identität konzentrieren wird.

 

Wann: 4. März (Mittwoch), 19:00 Uhr

Wo: Instytut Cervantesa in Warschau, ul. Nowogrodzka 22

Eintritt: frei

 

Im Programm:

  1. Vorführung des Films „Gestohlene Identität” (Regie: Katarzyna Pełka-Wolsztajn) – ein schockierender Dokumentarfilm, der die Schicksale der Opfer der Germanisierung und die Orte zeigt, an denen man versuchte, das Polentum aus dem Gedächtnis der Kinder zu löschen.
  2. Vortrag von Michał Hankiewicz: „Die Germanisierung polnischer Kinder während des Zweiten Weltkriegs“ – eine Analyse der Germanisierung und Geschichten konkreter Zeugen.
  3. Vortrag von Anna Dudek: „Dr. Roman Hrabar – der Patron der geraubten Kinder“ – die Figur eines Mannes, der sein Leben dem Auffinden und der Rückführung geraubter Kinder in seine Heimat widmete.