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wróć...Über den Raum, der zu einem Käfig wurde. Ein Treffen mit Dr. Justyna Majewska

Czarno-białe ujęcie autorki i prowadzącego rozmawiających podczas spotkania w Muzeum.

Ein weiteres Treffen aus der Reihe „Das ganzes Bücherbrett voll. Ein Lesesaal über Krieg und Kinder“ liegt hinter uns. Im Museum hatten wir Frau Dr. Justyna Majewska zu Gast, die Autorin des preisgekrönten Buches mit dem Titel „Mauern und Spalten. Die Räume des Warschauer Ghettos“. Es war ein Abend voller schwieriger Fragen dahingehend, wie Stadtarchitektur zu einem Werkzeug totalitärer Unterdrückung werden kann.

 

Während der Diskussion betrachteten wir das Warschauer Ghetto aus einer soziologischen und kulturellen Perspektive. Frau Dr. Majewska beschrieb auf bewegende Weise den Prozess, durch den gewöhnliche Straßen und Mietshäuser in einen „Raum der Unterdrückung“ verwandelt wurden.

 

Der Hauptpunkt der Reflexion waren die Schicksale der jüngsten Bewohner des geschlossenen Bezirks.

 

„Die Mauern des Ghettos teilten nicht nur die Stadt in zwei Teile. Sie hatten die Aufgabe, diejenigen zu entmenschlichen, die hinter ihnen eingesperrt waren“ – so klang es während des Treffens.

 

Frau Dr. Justyna Majewska, Gewinnerin des Marian-Turski-Preises für Geschichtswissenschaft der Wochenzeitschrift Polityka, teilte uns nicht nur ihr wissenschaftliches Wissen, sondern auch ihre kuratorische Erfahrung (unter anderem aus dem Museum POLIN) mit. Ihre Forschungsperspektive ermöglichte es uns, die Tragödie der „am wenigsten gehörten Opfer” des Krieges besser zu verstehen – der Kinder, für die das Ghetto die einzige bekannte Realität war.

 

Die Reihe „Das ganzes Bücherbrett voll”

Das Treffen fand im Rahmen einer Museumsreihe statt, die sich der Literatur über die Schicksale von Kindern in bewaffneten Konflikten widmete. Unsere Mission ist es, die Erinnerung an diejenigen wiederherzustellen, deren Stimme seit Jahren vernachlässigt wird.

 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für ihre Anwesenheit und die inspirierende Diskussion.