wróć...Rückblick auf die Begegnung mit Barbara Mazurkiewicz, Deckname „Muszka”

Am vergangenen Freitag, dem 26. Juni 2026, fand eine Veranstaltung aus der Reihe „Mit den eigenen Augen. Eine Begegnung mit einem Zeitzeugen” statt. Gast der Veranstaltung war Barbara Mazurkiewicz, Deckname „Muszka” – eine Veteranin der Heimatarmee, die ihre Kriegs- und Nachkriegserinnerungen mit den Teilnehmenden teilte.
Das Treffen widmete sich sowohl der konspirativen Tätigkeit von Barbara Mazurkiewicz in den Reihen der Heimatarmee als auch den patriotischen Traditionen ihrer Familie. Die Teilnehmenden hatten die Gelegenheit, die Geschichte ihres Vaters – eines Legionärs und Offiziers der polnischen Armee – kennenzulernen und von den Realitäten des Lebens unter deutscher Besatzung in Warschau und Głowno zu hören.
Barbara Mazurkiewicz berichtete von ihrem Dienst als Meldegängerin der Heimatarmee, den von ihr ausgeführten konspirativen Aufgaben sowie dem Alltag in Kriegszeiten. Die Erinnerungen der Zeitzeugin brachten den Teilnehmenden der Veranstaltung die Erfahrungen der jungen Generation von Polen näher, deren Jugend in die Zeit des Zweiten Weltkriegs fiel.
Während des Treffens kam auch das Nachkriegsschicksal der Heldin zur Sprache, ebenso wie ihr Engagement für die Pflege des Gedenkens an die Soldaten der Heimatarmee und die Bewahrung des Erbes von Marschall Józef Piłsudski.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für ihr Kommen und die rege Beteiligung an der Veranstaltung. Wir freuen uns sehr, dass die Reihe „Mit den eigenen Augen. Eine Begegnung mit einem Zeitzeugen” nach wie vor einen Raum bietet, um den Zeugnissen von Menschen zu begegnen, deren Erfahrungen ein unschätzbar wertvoller Teil unserer Geschichte sind.
