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wróć...Ein Treffen zum Buch „Die Kinder aus dem grünen Bus …”

Plakat promujący spotkanie wokół książki 'Dzieci z zielonego autobusu...'

Am 11. Mai 2026 fand im Museum ein Gespräch über das Buch „Die Kinder aus dem grünen Bus. Aus den Zeugenaussagen über das deutsche Lager für polnische Kinder an der ul. Przemysłowa in Łódź (1942–1945)” unter Beteiligung seines Autors Artur Ossowski statt. Die Veranstaltung wurde im Rahmen der Reihe „Das ganze Bücherbrett voll. Ein Lesesaal über Krieg und Kinder” organisiert.

 

Das Gespräch widmete sich der Geschichte des deutschen Lagers für polnische Kinder an der ul. Przemysłowa in Łódź, betrachtet aus der Perspektive der Quellenforschung sowie der Aufarbeitung nach dem Krieg. Die Teilnehmer der Veranstaltung hatten Gelegenheit, Reflexionen über die strafrechtliche Verantwortlichkeit der am Betrieb des Lagers beteiligten Personen sowie über die Wege zur Ahndung dieser Verbrechen nach Ende des Zweiten Weltkriegs zu hören.

 

Im Laufe der Diskussion wurde auch die Arbeitsweise des Justizwesens in der Zeit der Volksrepublik Polen thematisiert. Es wurde erörtert, inwieweit die Nachkriegsprozesse einen tatsächlichen Versuch der Gerechtigkeit darstellten und inwieweit sie politischen Mechanismen untergeordnet waren. Ein wichtiges Element des Gesprächs war zudem die Rolle der Zeugen – ehemaliger Lagerhäftlinge – sowie der an den Prozessen beteiligten Personen: Richter, Staatsanwälte und Verteidiger.

 

Das Treffen bot nicht nur die Gelegenheit zu einem Gespräch über die Geschichte des Lagers in Łódź, sondern diente auch als Ausgangspunkt für eine umfassendere Reflexion über das Gedenken an die Opfer.

 

Die Veranstaltung wurde von Andrzej Grzegorczyk moderiert.