wróć...Ein Bericht vom Treffen rund um das Buch über die Besatzung des Przemysłowa-Lagers
Am Montag, dem 9. Februar, fand am Sitz unseres Museums ein außergewöhnliches Treffen aus der Reihe „Das ganze Bücherbrett voll. Ein Lesesaal über Krieg und Kinder” statt. Diesmal konzentrierte sich die Aufmerksamkeit der Forscher und Zuhörer auf die düstere Seite der Geschichte des Lagers an der ul. Przemysłowa – auf die Menschen, die sein System der Unterdrückung mitgestalteten. Thema der Diskussion war die neueste Publikation von Dr. Agnieszka Fronczek-Kwarty und Michał Hankiewicz: „Die Besatzung des deutschen Lagers für polnische Kinder und Jugendliche in Łódź (1942-1945)”.
Während des Treffens, das von Andrzej Grzegorczyk geleitet wurde, präsentierte das Autorenteam die Kulissen seiner Forschungsarbeit. Das Buch, das in Zusammenarbeit mit dem Verlag der Universität Łódź veröffentlicht wurde, ist einer der ersten derart gründlichen Versuche, das Schicksal der Lagerverwaltung zu rekonstruieren.
Das Treffen war nicht nur eine trockene Analyse historischer Fakten. Gemeinsam mit dem Autorenteam haben wir uns gefragt, welche Lehren aus den Biografien der Lagerfolterer für uns im 21. Jahrhundert zu ziehen sind. Die Anwesenheit und die zahlreichen Fragen aus dem Saal bestätigten, dass die Geschichte der polnischen Kinder – Opfer des Totalitarismus – immer noch starke Emotionen und die Notwendigkeit weckt, die Mechanismen des Hasses zu verstehen.




