wróć...Der Vor-Ort-Geschichtsunterricht „Die Schicksale der Kinder im besetzten Łódź 1939–1945” liegt bereits hinter uns

Am 19. Juni fand der Vor-Ort-Geschichtsunterricht „Die Schicksale der Kinder im besetzten Łódź 1939–1945” statt, der vom Institut für Nationales Gedenken – Zweigstelle Łódź und dem Museum der Polnischen Kinder – Opfer des Totalitarismus organisiert wurde.
An der Veranstaltung nahmen fünf Teams von weiterführenden Schulen aus Łódź teil, die eine Route durch Orte zurücklegten, die mit den Kriegserfahrungen tschechischer, polnischer, jüdischer, deutscher und Roma-Kinder im besetzten Łódź verbunden sind.
Die Teilnehmenden stellten sich Aufgaben, die historisches Wissen, eine gute Beobachtungsgabe und Teamfähigkeit erforderten. Die Form des Vor-Ort-Unterrichts ermöglichte es den Jugendlichen, die Geschichte der Stadt aus der Perspektive der jüngsten Kriegsopfer zu betrachten und die Komplexität ihrer Schicksale besser zu verstehen. Ein wichtiges Element des Programms war auch das Näherbringen der Arbeit von Archäologen, Anthropologen und Historikern, die sich tagtäglich mit dem Auffinden, Untersuchen und der Wiederherstellung der Identität der jüngsten Opfer des Zweiten Weltkriegs beschäftigen.
Wir danken allen Teilnehmenden für ihr Engagement, die aktive Teilnahme sowie die Bereitschaft, die schwierige Geschichte der von totalitären Systemen betroffenen Kinder zu entdecken. Wir glauben, dass das erworbene Wissen und die Reflexionen den Jugendlichen noch lange im Gedächtnis bleiben werden und die gemeinsame Wanderung auf den Spuren der Kriegsschicksale der Jüngsten eine Inspiration sein wird, die Geschichte unserer Stadt und ihrer Bewohner weiter kennenzulernen.
