wróć...Call for Papers für die IV. wissenschaftliche Konferenz „Quellen zur Geschichte von Kindern als Opfern des Zweiten Weltkriegs”

Das Museum der Polnischen Kinder – Opfer des Totalitarismus lädt zur Teilnahme an der IV. wissenschaftlichen Konferenz ein, die den Schicksalen von Kindern als Opfern des Zweiten Weltkriegs gewidmet ist. Die diesjährige Auflage rückt Archiv- und Museumsquellen in den Mittelpunkt, welche die Erfahrungen der Jüngsten während des Krieges und in den ersten Nachkriegsjahren dokumentieren. Die Konferenz findet am 19. November dieses Jahres statt. Der Einsendeschluss für Beiträge ist der 15. Juli 2026.
Im Mittelpunkt des Interesses der Organisatoren stehen Zeugnisse, die von den Kindern selbst geschaffen wurden – Tagebücher, Aufzeichnungen, Zeichnungen, Hefte, Berichte sowie persönliche Erinnerungsstücke, die heute Teil von Museums-, Archivbeständen und privaten Sammlungen sind. Gerade diese einzigartigen Materialien erlauben einen Blick auf die Geschichte des Zweiten Weltkriegs aus der Perspektive der Jüngsten und bilden eine unschätzbar wertvolle Quelle für Forschung, Bildung sowie die Ausstellungstätigkeit.
Die Konferenz bietet Raum für Reflexionen über die Methoden des Sammelns, Erschließens, Sicherns und Zugänglichmachens von Sammlungen dieser Art sowie über deren Rolle in der zeitgenössischen Museologie und historischen Bildungsarbeit. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Fragestellungen rund um digitale Repositorien, Oral History sowie die Nutzung von Zeugnissen von Kindern in der Erforschung von Kriegserfahrungen.
Zur Teilnahme laden wir Archivare, Museumsfachleute, Historiker, Anthropologen, Soziologen, Kunst- und Literaturhistoriker sowie Vertreter anderer Disziplinen ein, die sich mit der Thematik von Kindern und Jugendlichen während des Zweiten Weltkriegs befassen.
Wir laden zur Einreichung von Vorschlägen für folgende Formate ein:
- übergreifende und synthetische Referate,
- vergleichende Studien,
- mikrohistorische Analysen,
- Vorträge zur Präsentation von Archiv- und Museumsbeständen sowie
- Untersuchungen auf der Grundlage von Tagebüchern, Aufzeichnungen, Berichten und persönlichen Erinnerungsstücken von Kindern und Jugendlichen.
Vorgeschlagene Themenfelder:
- Bestände aus Archiven, Museen, Gedenkstuben sowie aus Privatbesitz mit Bezug zu Kindern als Kriegsopfern;
- Provenienzforschung sowie die Akquisition von Sammlungen mit Bezug zur Thematik von Kindern und Jugendlichen für Museumsinstitutionen;
- digitale Bereitstellung von Archiv-, Bibliotheks- und Museumsbeständen, die von Kindern und Jugendlichen geschaffene Quellen beinhalten;
- Archiv- und Museumsbestände als Beitrag zur Erforschung von Fragen rund um Kinder und Jugendliche;
- Artefakte mit Bezug zu Kindern und Jugendlichen und deren Verwendung in der zeitgenössischen Museologie;
- Oral History und Berichte von Kindern und Jugendlichen als Quelle für die Erforschung des Zweiten Weltkriegs;
- Konservierung und Sicherung von Sammlungen, die von Minderjährigen während des Zweiten Weltkriegs geschaffen wurden;
- Nutzung von Museumsbeständen über Kinder in der historiografischen Forschung;
- Museumspädagogik zum Zweiten Weltkrieg im Kontext zeitgenössischer pädagogischer Herausforderungen.
Einsendeschluss:15. Juli 2026
Benachrichtigung über die Annahme der Beiträge:30. Juli 2026
Bei einer beträchtlichen Anzahl von Einsendungen behalten sich die Veranstalter das Recht vor, eine Auswahl der Referate zu treffen.
Redezeit:20 Min.
Teilnahmekosten:Die Konferenzkosten trägt der Veranstalter, mit Ausnahme der Reisekosten. Für Teilnehmende von außerhalb von Łódź wird eine Übernachtung bereitgestellt.
Konferenztermin:19. November (Donnerstag) 2026
Konferenzort:Museum der Polnischen Kinder – Opfer des Totalitarismus, ul. Piotrkowska 90, Łódź
Das Anmeldeformular sowie sämtliche Fragen zur Konferenz richten Sie bitte an folgende Adresse: dr Jakub Parol
